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Kunst in der Alten Kelter: Ernst Mantel - GELL (Nachbericht)

Ernst Mantel enttarnt die menschlichen Schwächen
Ernst Mantel enttarnt die menschlichen Schwächen

Einen höchst unterhaltsamen Abend mit Komödiant, Liedermacher und Schwabe Ernst Mantel erlebten die Besucher vergangenen Samstagabend in der ausverkauften Alten Kelter in Korb. Im Programm GELL!  ließ er einen äußerst erfrischenden Wort- und Liederregen auf das begeisterte Publikum prasseln. Mantel spielt mit Sprache und Dialekt wie kaum ein anderer. Er ist zudem genauer Beobachter mühevoll versteckter Schwächen, ein Zwischen-den-Zeilen-Leser und Sprachjongleur.

Manchmal muss Mantel dabei gar nicht viel übertreiben, um bekannte Situationen zu zwerchfellerschütternden Szenen zuzuspitzen: Wenn sich zwei Senioren über „Krankheiten“ unterhalten, wenn ein angeberischer Middle-Ager im Telefonat „Anglizismen“ aneinanderreiht, oder von einem Workshop in der Schweiz beim Guru Ono Ranushai Jashiba berichtet oder beim Arztbesuch eines ungezogenen Bengels mit seinem Opi ("Anthony, gib Handabatsch!").

Mantels Lieder bringen seine Erkenntnisse unfassbar wortakrobatisch und virtuos zu Gehör. So klagte er zu den Klängen seines Strumstick (Gitarrendulcimer) als ein nach Ruhe und Abstand Suchender auf Reisen in weit entfernten Ländern: „Ach du Schande – Verwandte“ und „Ja, von wegen – Kollegen“ und die tragen dann auch noch ein VfB-Trikot. In Tragedy“ wird er als Lehrer von den Schülern, als Urlauber von den Schnooga geträtzt (geplagt). Als Autonarr wird er in „Babbbadeggl weg“ auf der Autobahn mit 210 geblitzt, baut einen Rote-Ampel-Unfall und wird mit 3,0 Promille erwischt. Ohne bessere Erkenntnis beklagt er sich: „Emmer i ben dr Seggl, emmer mir nemmt ma mein Babbadeggl.“ Den Hang zum Verschieben (Prokrastination) verarbeitet er im Lied „Grad isch schlecht“, des Menschen Blödheit in „Overstand“ und in „Mei Gärtle“ wird der mit Roundup und Flammgerät totgepflegte Garten besungen. Dass er für einige Songs seinen Techniker Daniel Bengesser als Gitarrist, Bassist und Perkussionist auf die Bühne holte, bereicherte das Gesamtwerk ausgezeichnet.

Am 1. Dezember um 16:00 Uhr (Einlass 15:00 Uhr) laden wir Sie mit der Schauspielerin Jutta Menzel zu einem unterhaltsamen Streifzug durch die Geschichte des Kaffees ein. Eintritt 12 € mit Kaffee-Verkostung.

Schon am 9. Dezember um 15:00 Uhr erzählt  Armin Rauscher Märchen für Kinder ab 6 Jahren. Eintritt Kinder 3 €, Erwachsene 5 €.

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