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Beraten und beschlossen: Aus dem Gemeinderat

Für interessierte Einwohnerinnen und Einwohner besteht Maskenpflicht. Alle Besucher müssen sich in eine ausliegende Liste eintragen, um im Falle einer festgestellten Corona-Infektion die Infektionskette lückenlos nachverfolgen zu können. Auf die Einwohnerfragestunde wird derzeit verzichtet. Bürgermeister Jochen Müller hält die Sitzung möglichst kurz, damit nicht mehr Zeit als nötig in geschlossenen Räumen verbracht werden muss. Tagesordnungspunkte, die dann nicht mehr beraten werden können, werden auf den nächsten Sitzungstermin verschoben.

Über folgende Angelegenheiten wurde in der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats am 16. Juni beraten und beschlossen:

Kläranlage Weinstadt-Korb
Realisierung einer Spurenstoffelimination in der Kläranlage
Vergabe der Planungsleistungen

Die Kläranlage Weinstadt-Korb ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Weinstadt und der Gemeinde Korb. Die Stadt Weinstadt hält einen Anteil von 75%, die Gemeinde Korb von 25%. Im Nordteil der Anlage stehen umfangreiche Sanierungs- und Reparaturarbeiten an, da dieser Bereich seit seiner Indienststellung vor über 20 Jahren noch nie grundlegend saniert wurde. Das dort befindliche Nachklärbecken ist eine Engstelle im Kläranlagenbetrieb und bisher ohne Redundanz, was bedeutet, dass im Störfall keine Ersatzeinrichtung bereitsteht. Der Gemeinderat stimmte nun einstimmig den zuvor bereits vom Weinstädter Gemeinderat verabschiedeten Beschlüssen zu, das Büro Weber-Ingenieure aus Pforzheim zu beauftragen, ein zweites Nachklärbecken zu planen. Dazu soll ein Ingenieurvertrag abgeschlossen werden, der eine stufen- und abschnittweise Ausführung der Planungsleistungen vorsieht. Für den ersten Bauabschnitt, in dem das Nachklärbecken hergestellt werden soll, sollen zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 der Honorarordnung für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI) über eine Honorarsumme von rund 160.000 Euro übertragen werden. Außerdem wurde beschlossen, für die optionale Realisierung einer Spurenstoffelimination ein Raumprogramm bis zu einer Honorarsumme von 15.000 Euro zu beauftragen. Spurenstoffe sind Kleinstpartikel, etwa Rückstände von Medikamenten, Röntgenkontrastmittel und sonstige Chemikalien, die in konventionellen kommunalen Kläranlagen nicht vollständig abgebaut werden können.

Zuschuss an den Handharmonika Club Korb e. V.

Der Gemeinderat beschloss einstimmig, dem Handharmonika-Club Korb e. V. einen Zuschuss in Höhe von 2.500 Euro zum Kauf eines Bassinstruments samt Zubehör und Verstärker zu gewähren. Der HHC kooperiert mit der Korber Gemeinschaftsschule und bietet Musikunterricht für die Schülerinnen und Schüler an. Mit dem neuen Bassinstrument kann die Kooperation weiter ausgebaut und verstetigt werden.

Weitere Informationen

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